Badezimmerarmaturen

Badezimmerarmaturen geben Waschbecken und Co erst den letzten Schliff

Für eine große Anzahl an Einrichtungsgegenständen im Bad werden Armaturen benötigt, um den jeweiligen Verwendungszweck sicherzustellen. Die Hauptaufgabe der Armatur besteht bei vielen Modellen darin warmes und kaltes Wasser zum Duschen oder auch baden zu mischen. Dadurch wird eine Temperatur erreicht die jeweils an angenehm empfunden wird. Weiterhin wird auch das Design der Badezimmerarmaturen immer wichtiger für eine ansprechende Optik. Den Herstellern gelingt es zunehmend in Perfektion den schwierigen Spagat zwischen Design und simpler Handhabung zu gewährleisten.

Badarmaturen und ihre vielseitigen Verwendungszwecke

Badezimmerarmaturen werden über den Tag verteilt so häufig verwendet, dass deren Benutzung mittlerweile zu einer Routine geworden ist. Nur selten nehmen sich die Verwender daher wirklich die Chance die Handhabung der Badezimmerarmaturen genauer unter die Lupe zu nehmen. Hierbei gibt es jedoch einige Unterschiede zu entdecken. Diese beginnen bereits beim Unterschied zwischen Niederdruck und Hochdruckarmaturen. Letztere werden immer dann montiert, wenn das heiße Wasser direkt über die Heizungsanlage der Etagenheizung oder Zentralheizung erwärmt wird. Der Druck mit dem das Wasser durch das Rohrsystem geleitet wird kann daher ungehindert über die Armatur weitergeleitet werden. Daher werden diese Armaturen auch als Hochdruckarmaturen bezeichnet. Anders verhält es sich bei Niederdruckarmaturen. Bei diesem wird das heiße Wasser zunächst über einen Boiler der sich im Bad befindet erhitzt. Dafür wird auch der Druck mit welchem das Wasser weitergeleitet wird gedrosselt. Damit dies sowohl für warmes als auch kaltes Wasser im gleichen Maße gilt reduziert die Niederdruckarmatur auch die Geschwindigkeit des einfließenden Wassers. Beide Varianten zählen jedoch zu den Mischarmaturen. Deren Hauptaufgabe liegt darin bei

– Badewannen
– Duschen
– Waschbecken oder
– Bidets

warmes und kaltes Wasser sowohl getrennt als auch gemischt bereitzustellen Das Wasser fließt zu diesem Zweck aus zwei unterschiedlichen Leitungen zu und wird erst innerhalb der Armatur vermischt, um Wasser im gewünschten Temperaturbereich zur Verfügung zu stellen.

Mit einer Designarmatur nicht nur die funktionellen Seiten in den Vordergrund stehen

Armaturen werden generell bevorzugt getrennt von Waschbecken, Duschen oder der Badewanne angeboten. Das liegt daran, dass deren Design einen großen Einfluss darauf hat, wie die Gesamtoptik wahrgenommen wird. So können auch schlichte Badewannen mit einer verspielten Armatur schnell einen romantischen Look erhalten. Gleiches gilt ebenfalls für sehr moderne Wasserfallarmaturen. Diese verleihen der Badewanne nicht nur eine zeitlose schöne Optik, sondern sorgen ebenfalls dafür, dass die Badewanne sehr viel schneller aufgefüllt ist. In den letzten Jahren haben sich daher besonders zwei Trends herauskristallisiert. Hierzu gehören zum einen sehr moderne Armaturen, die sich oftmals am Vorbild der Natur orientieren. Dazu gehören zum Beispiel Regenfallduschköpfe. Diese kopieren einen warmen Sommerregen und bedecken dabei gleichzeitig durch den verbreiterten Duschkopf den gesamten Körper mit Wasser. Der zweite Trend umfasst antike Badezimmerarmaturen. Angeboten werden diese häufig unter den Bezeichnungen Vintage. Dabei ist es den Designern möglich sich aus mehreren Jahrhunderten zu bedienen. Einige dieser Modelle ähneln so den von Brunnen bekannten Wasserspeiern, bei welchen zum Beispiel das Wasser aus einem Tierkopf austritt. Die Optik der Armaturen kann daher ganz bewusst wie eine Dekoration verwendet werden, um auch in kleinen Badezimmern eine persönliche Note zu gestalten.

Bei der Auswahl der Armaturen die Materialien genau prüfen

Der Zweck einer funktionierenden Badezimmerarmatur ist es immer sowohl in den inneren Leitungen als auch von außen über die gesamte Verwendungsdauer mit Wasser oder auch Reinigungsmitteln in Kontakt zu kommen. Dies bedeutet jedoch auch, dass die verwendeten Materialien in der Lage sein müssen dieser besonders intensiven Verwendung gerecht zu werden. Verwendet werden daher in erster Linie Metalle, welche über nichtrostende Eigenschaften wie etwa Edelstahl verfügen. Dennoch kann es im Laufe der Jahre passieren, dass sich Spuren auf den Armaturen absetzen die an Rost erinnern. Hierbei handelt es sich in der Regel um Flugrost. Dieser kann sich zum Beispiel im Reinigungswasser oder an anderen metallischen Gegenständen befinden oder auch über die Luft zu den Armaturen gelangen. Eine echte Korrision des Materials hat jedoch nicht stattgefunden, was es mit etwas Mühe oder der Hilfe von Zitronensaft ermöglicht diesen komplett zu entfernen. Geeignet für eine jahrelange tägliche Verwendung sind auch bestimmte Kunststoffe. Bei diesen handelt es sich aktuell immer öfter um durchsichtige Modelle. Das einlaufende Wasser kann bei diesen genau beobachtet werden, was auch für das Gäste WC eine sehr gelungene Ergänzung darstellt.

Die Unterschiede zwischen Einhand- und Zweihandmischer

Selbst die ausgefallenste Optik einer Armatur ist trotzdem darum bemüht die Handhabung so gut es geht zu erleichtern. Bedient werden können Badezimmerarmaturen sowohl als Einhand- als auch Zweihandmischer. Die Unterschiede sind bereits auf den ersten Blick ersichtlich. Bei einem Einhandmischer muss lediglich eine Hand verwendet werden, um die gewünschte Wassertemperatur einzustellen. Dies wird am einfachsten mit Hilfe eines Hebels gewährleistet. Die jeweiligen Wasseranschlüsse werden bevorzugt als roter und blauer Punkt dargestellt, welcher jeweils das heiße und kalte Wasser der Leitungen repräsentiert. Je mehr der Hebel in eine der Richtungen gedreht wird, umso mehr warmes oder kaltes Wasser wird der Mischung dem ausfließenden Wasserstrahl hinzugefügt. Bei einem Zweihandmischer müssen dagegen zwei Hände zum Mischen des Wassers verwendet werden. Hierfür müssen zum Beispiel zeitgleich zwei Knöpfe gedreht werden. Je mehr eine der Leitungen aufgedreht wird, umso mehr kaltes oder heißes Wasser gelangt in die Mischung. Dies kann mit einer Zweihandmischung jedoch mehr Zeit und Übung benötigen, was in der Folge auch einen höheren Wasserverbrauch zur Folge haben kann.

Was es bei der Auswahl einer Armatur zu beachten gilt

Bei der Auswahl und dem Einbau einer Armatur sollte immer beachtet werden diese leicht erreichen zu können. Bei Badewannen besteht daher immer öfter die Möglichkeit die Armatur auch am Rand zu montieren. Der große Vorteil daran ist, dass es nun nicht mehr notwendig ist sich über den Badewannenrand zu lehnen, nur um das Badewasser anzudrehen oder abzuschalten. Weiterhin sollte die Armatur dem Verwendungszweck gerecht werden. Das bedeutet, dass das auslaufende Wasser etwa die Badewanne möglichst schnell füllen sollte. Je länger diese benötigt, umso leichter ist es der Fall, dass das eingelaufene Badewasser bereits deutlich abgekühlt ist. Im Gegenzug sollte das Wasser am Handwaschbecken immer so ausfließen, dass das Wasser nicht auf den Boden, den Waschtisch oder auch dahinter befindliche Spiegel spritzt. Das gilt sowohl, wenn das Wasser auf der Waschbecken selbst oder auch die Hände trifft. Tritt das Wasser zu schnell aus kann auch die Kleidung rasch über unschöne Wasserflecken verfügen.

Moderne Elemente setzen nicht nur optische Highlights

Das Waschen der Hände im Bad ist eine Notwendigkeit, die jedoch nicht wirklich spannend ist oder sogar als lästig empfunden werden kann. Das gilt besonders für Kinder, die viele Bereiche der Körperpflege wie das Putzen der Zähne oder auch das Waschen der Hände gerne hinterfragen. Das ändert sich jedoch sehr schnell, wenn bei diesen Tätigkeiten etwas mehr Farbe ins Spiel kommt. Genau das geschieht sobald Armaturen mit LED Beleuchtung ins Spiel kommen. Das bedeutet, dass diese entweder über eine feste Farbgebung oder auch einen wechselnden Farbverlauf verfügen. Um die Farbe selbst bestimmen zu können steht bei einigen Modellen auch eine Fernbedienung zur Verfügung. Diesen Trend gestartet haben vor einigen Jahren Armaturen bei denen sich das warme Wasser rot und das kalte Wasser blau färbt. Dies alles geschieht jeweils nur durch Lichteffekte. Das Wasser ist weiterhin klar und verfügt daher am Waschbecken über die gewohnte Trinkwasserqualität.

Für die Auswahl einfach das World Wide Web zur Hilfe nehmen

Nach spätestens 10 bis 15 Jahren sollten auch Armaturen ersetzt werden. Dies hat zum einen optischen, aber auch hygienische Gründe. Denn durch die tägliche Verwendung und die häufige Reinigung können sich im Laufe der Zeit unbemerkt Risse oder andere Verschleißspuren bilden. In diesen können sich Bakterien vermehren, die natürlich im Bad nichts zu suchen haben. Damit die Auswahl neuer Armaturen für das Badezimmer nicht zu einer endlosen Suche führen, empfiehlt es sich direkt im Internet auf die Suche zu gehen. Im Bad Online Shop finden Sie eine große Auswahl an Armaturen für Waschbecken, Badewanne, Dusche und Co. Mit dem eigenen Bad direkt vor Augen wird die Auswahl auch mehrerer Armaturen zu einem Kinderspiel, die in keinem Vergleich zu dem zukünftigen Nutzen der Badezimmerarmaturen steht.